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Neujahrsempfang der Freien Wähler Traunreut
Am 16. Januar fand der traditioneller Neujahrsempfang der Freien Wähler beim Dorfwirt in St. Georgen statt. Los ging es in lockerer Runde bei einem Sektempfang bei dem sich die Anwesenden ungezwungen austauschen konnten. Die offizielle Begrüßung nahm erster Vorsitzender Adolf Trenker vor. Als Ehrengäste konnte es den ersten Vorsitzenden der FW Kreisvereinigung, Lothar Seissiger, sowie den Unterhalter Hans Scharrer aus Palling begrüßen. Als nächstes stand die Vorstellungsrunde aller Stadtratskandidaten auf der Tagesordnung. Hier hatten alle Kandidatinnen und Kandidaten die Möglichkeit, sich persönlich dem Publikum vorzustellen und ihre politischen Beweggründe darzustellen. Der Hauptredener des Abends war der Listenführer und Stadtrat, Konrad Unterstein. Er stellte das Wahlprogramm der Freien Wähler Traunreut vor. Dieses gliedert sich in mehrere Themenfelder. Jedes Themenfeld wurde durch eine Gruppe aus den dreißig Stadtratskandidaten ausgearbeitet. Unterstein startete mit der Bürgernähe, Bürgerbeteiligung und Transparenz. Die Freien Wähler schreiben sich auf ihre Fahnen, wieder mehr Öffentlichkeit in die Stadtratssitzungen zu bringen. Des Weiteren werden sie ein Bürgerportal einrichten sowie ein Drittel aller Termine im Bürgeramt für spontane Besuche der Bürgerinnen und Bürger offen halten. Das zweite Hauptfeld betrifft die Sicherheit, Sauberkeit und guten Lebensbedingungen. Traunreut soll weiterhin sicher und sauber für Kinder, Familien und Senioren bleiben. Eine zeitgemäße Ausstattung und Bildungsmaßnahmen an unseren Schulen zählt ebenso dazu wie höhere Zuschüsse und Vergünstigungen unsere Ehrenamtlichen. Beim letzten Punkt bei diesen Themenblock werden die Freien Wähler die Einrichtung einer Sicherheitswacht unterstützen. Das dritte große Themenpacket handelt von Leben, Wohnen und Arbeiten in Traunreut und Umgebung. Hier sollen mehr Bäume und Grün in unseren Parks gepflanzt werden. Auch die Regionalität wird gefördert werden. Ein Herzensanliegen ist das Wohnen. Neben der Schaffung von bezahlbaren Wohnraum durch die Verdichtung bereit vorhandener Flächen, setzen sich die Freien Wähler auch für die Schaffung von altersgerechten Wohnen und Pflegeplätzen ein um den wachsenden Bedarf gerecht zu werden. Um die Wirtschaft auch zukünftig stabil und ausgeglichen halten zu können, muss auch neue Gewerbefläche ausgewiesen werden. Die vierte Säule im Wahlprogramm stellt der Verkehr und die Versorgungssicherheit dar, Hier werden sich die Freien Wähler bei der Ansiedlung von Fachärzten genauso stark machen wie bei der Einführung des Rufbusses am Wochenende. Wichtig ist den Kandidaten auch eine Notfallplanung für unvorhergesehenen Ereignissen. Neben der Verbesserung der Bahnübergänge müssen auch zusätzliche Verkehrsmaßnahmen an den Kindergärten und Schulen stattfinden. Um die Akzeptanz von Elektroautos zu fördern, werben die Freien Wähler für einen konsequenten Ausbau der Aufladeinfrastruktur in Form von neuen E-Ladesäulen. "Das alles wollen wir mit transparenter Planung, Bürgerbeteiligung, dem Fokus auf messbare Ergebnisse sowie mit Nachhaltigkeit umsetzen", erklärte Konrad Unterstein. "Das wir gute Kommunalpolitik können haben wir in den letzten Jahren mehr als bewiesen. Der Ausbau der Kantstraße, das Neubaugebiet Stocket, der Ausbau der Frühlinger Spitz Straße, der Neubau der Grundschule und der neu errichtete Pumtrack tragen unsere Handschrift", führte Unterstein als Beweis weiter aus. Neben den genannten Themen haben wurden noch viele weitere Anträge der Stadtratsfraktion formuliert und in der Stadtverwaltung eingereicht. Derzeit laufen noch Anträge bzgl. der mobilen Begrünung des Rathausplatzes sowie der Errichtung eines Kreisverkehrs an der St2104/Trostberger Straße. Nach den Ausführungen von Konrad Unterstein folgte das Grußwort des ersten Vorsitzenden der FW Kreisvereinigung, Lothar Seissiger. Er bedankte sich beim Ortsverband Traunreut für die Einladung und betonte, dass er immer gerne nach Traunreut komme. "Ihr seid ein sehr aktiver Ortsverband und sozusagen das Rückgrat der Kreisvereinigung. Des weiterne betonte er die sehr erfolgreiche Arbeit auf Kreisebene. "Wir stellen nun auch seit einem halben Jahr mit Andreas Danzer unseren Landrat", freute sich Seissiger. Bevor es zum gemütlichen Ausklang des Abends kam, sorgte Hans Scharrer mit Witzen am Fließband und Musik dafür, dass die Lachmuskeln bei allen Gästen beansprucht wurden. Da die Stimmung sehr ausgelassen war, dauerte die Veranstaltung noch bis in die späten Abendstunden.