Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Diese Website verwendet Cookies, um die Benutzerfreundlichkeit zu verbessern. Mit der weiteren Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.

Falls Sie auf Ihrem Rechner keine Cookies wollen, müssen Sie die Einstellungen Ihres Browsers ändern. Weitere Informationen


Besuchen Sie uns auf

Facebook


Neuigkeiten vom Ortsverband:

Besuch der Landesdelegiertenversammlung in Essenbach -

Wir waren mit unserem Vorsitzenden Kai-Holger Seidel, Josef Blank, Matthias Bauregger und Reinhard K... [mehr] 

Stadträte bei der Essensausgabe engagiert -

Viel los war am vergangenen Wochenende auf dem Traunreuter Rathausplatz. Das Familienherbstfest lockte ... [mehr] 

Großer Festakt im k1 -

Um das Jubiläum der Städtepartnerschaften gebührend zu feiern, gab es am vergangenen Samstag im k1 ... [mehr] 


Neue Anträge der Fraktion:

19.01.18 Abschaffung der Straßenausbaubeitragsatzung -

Erneuter Antrag zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge... [mehr] 

04.12.17 Planungsmittel zum Ausbau der Frühlinger Spitz Straße -

Planungsmittel zum Ausbau der Frühlinger Spitz... [mehr] 

21.10.17 Anfrage über die Vorgehensweise zur Umsetzung Radwegekonzept -

Anfrage Radwegekonzept... [mehr] 



Seiteninhalt

20.01.17 Neujahresempfang 2017

Volles Haus beim Neujahresempfang der Freien Wähler

 

Traunreut. Der schon mittlerweile zur Tradition gewordene Neujahresempfang der Freien Wähler wurde am vergangenen Freitag in der Traunreuter TUS Sportplatzgaststätte ausgerichtet. Viele Teilnehmer aus nah und fern folgten der gemeinsamen Einladung der Freien Wähler aus Traunreut und dem Kreisverband Traunstein und so konnten zahlreiche Bürgermeister, Mandadsträger sowie Mitglieder und interessierte Traunreuter Bürger im Saal begrüßt werden.

 

Kai Holger Seidel, Vorsitzender der Freien Wähler Traunreut, eröffnete die Veranstaltung, indem er die Besucher begrüßte und einen kurzen Abriss über das vergangene Jahr gab. „Bei uns in Traunreut war viel los“, resümierte er. So organisierte man neben den zahlreichen Stadtgesprächen zu verschiedenen Themen auch mehrere Veranstaltungen unter dem Motto „Wo drückt der Schuh“, bei denen ausschließlich die Bürgerinnen und Bürger das Wort haben. Als Highlight des Jahres bezeichnete er die Landesdelegiertenversammlung, bei der die komplette Mannschaft gefordert war. „Uns war es eine Ehre, dass wir diese Veranstaltung bei uns in Traunreut veranstalten durften. Des Weiteren wurden auch die Angebote des Bezirksverbands in Anspruch genommen, wie zum Beispiel der Workshop zum Thema „Chance Oberbayern“. Im weiteren Verlauf seiner Ansprache ging Seidel auch noch auf die Wichtigkeit der regionalen Produkte ein. Wir müssen heimische Produkte und somit auch die damit verbundenen Arbeitsplätze stärken, auch wenn man dafür zum Teil etwas tiefer in die Tasche greifen müsse.

 

Im weiteren Verlauf trat der Bürgermeister der Stadt Traunreut, Klaus Ritter, vor das Publikum. Er ging in seiner Rede auf die aktuelle Stadtpolitik ein. „Leider wurde die Straßenausbaubeitragssatzung mit einem Mehrheitsbeschluss vom Stadtrat wieder eingeführt, was ich sehr bedauere“, begann das Traunreuter Stadtoberhaupt seine Ausführungen. Der Fall der Gemeinde Hohebrunn geht demnächst vor das Verwaltungsgericht in Leipzig in die nächste Instanz. Falls es dort einen positiven Ausgang für die Gemeinde gäbe, werden wir uns sehr ärgern die Türe zu dieser Chance geschlossen zu haben. Er achte allerdings diesen Beschluss und es wird demnächst eine Information im Traunreuter Stadtrat über wiederkehrende Beiträge in einer öffentlichen Sitzung geben. „Wenn wir die Satzung schon haben müssen, so soll sie wenigstens sozial gerecht sein. Dafür werde ich mich einsetzen“, erklärte er mit Nachdruck. Ein weiteres großes Themengebiet, was Bürgermeister und Stadtrat umtreibe, seien fehlende Wohnungen. Es werden dringend 300 bis 400 Wohnungen in Traunreut benötigt. Um Wohnraum schaffen zu können, sei man auf der ständigen Suche nach geeigneten Grundstücken. Hier kommt es immer wieder zu Einsprüchen von Bürgerinnen und Bürgern, welche auch gehört und ernst genommen werden. „Ich versuche hier einen gemeinsamen weg mit den Bürgern zu finden“, versicherte Ritter.Mit dem Projekt „Munapark“ sei er auch sehr beschäftigt gewesen und hier werden auch in Kürze die Vertragsverhandlungen abgeschlossen sein. Das wird ein attraktives Einkaufs- und Wohngebiet, welches die Innenstadt aufwerten werde. Im vergangenen Jahr wurden in Traunreut die Bürgerdialoge eingeführt. „Diese haben mich zwar sehr gefordert, aber auch sehr viel Spaß gemacht und ich werde diesen Weg weitergehen.“ Schließlich sei es die einzige Möglichkeit für die Bürgerinnen und Bürger ihre Meinung mitzuteilen, da sie ja während der Stadtratssitzungen nur zuhören dürfen. „Dieser direkte Kontakt ist mir sehr wichtig und ich versuche die Traunreuter zukünftig noch besser mitzunehmen.“ Beim Thema Rathausplatz kann Ritter die Entscheidung, dass das Stadtbauamt die Planung selbst durchführen müsse, nicht für gut heißen. Es stehen viele Aufgaben an, von denen leider welche liegen bleiben müssen und dadurch längere Bearbeitungszeiten haben, da die Mitarbeiter mit der Überplanung des Rathausplatzes gebunden sind. Beim sozialen Wohnungsbau zeigte das Traunreuter Stadtoberhaupt Kante. Von insgesamt 1845 Sozialwohnungen im Landkreis Traunstein seien 1150 alleine in Traunreut. Aus diesem Grund wehre ich mich gegen weitere Wohnungen in Traunreut. Nicht nur bei den Sozialwohnungen, auch bei der Aufnahme von Flüchtlingen sei man im Landkreis ganz weit vorne, betonte Ritter. Die Stadt kann nicht mehr tragen, und stehe an der Schallgrenze seiner Leistungsfähigkeit. Er appellierte an die umliegenden Gemeinden hier mitzuhelfen, da man gemeinsam dieser großen Aufgabe gewachsen sei. Im letzten Punkt seiner leidenschaftlich geführten Rede, ging Klaus Ritter auf die Einstellung eines Citymanagers ein. „Das ist ganz alleine der Verdienst der Freien Wähler, dass wir einen Citymanager in Vollzeit einstellen können, was mich auch sehr freut.“ Schließlich stellte man bereits als ABU-Fraktion den Antrag für diese Position. Ein Aufgabenkatalog wird in Form eines Workshops mit Stadtratsmitgliedern erstellt werden.


Als dritter Redner war Dr. Lothar Seissiger, Fraktionsvorsitzender im Kreistag, an der Reihe. Dieser dankte eingangs seiner fachlich kompetenten, soliden und hart arbeitenden Mannschaft. Hoch erfreut stellte er Katharina Buchner aus Siegsdorf vor, die den Platz für die Freien Wähler im Jugendparlament einnimmt. „Unsere Aufgabe als Kreisräte ist es, die Anliegen der jungen Leute ernst zu nehmen“, stellte Seissiger fest. Die Schuldenlast im Kreishaushalt dürfe auf keinen Fall ansteigen, sondern müsse abgebaut werden, forderte der FW-UW Fraktionschef. Dabei muss den Gemeinden auch die ihnen benötigte Luft bleiben. Als Beispiel zum Schuldenabbau nannte er den Verkauf der Grundstücke an der Wartberghöhe. Der komplette Erlös daraus soll in die Schuldentilgung fließen. Als nächstes stellte Seissiger die Zahlen der Asylbewerber vor und betonte im selben Satz, dass mindestens 90% dieser Personen ohne Arbeit bleiben werden und somit auch die Leistungen des Sozialstaats in Anspruch nehmen. Ich will hiermit keine Stimmung machen, sondern informieren stellte Seissiger fest. Im letzten Punkt kam er zu den Krankenhäusern. Die Umbau- und Investitionskosten sollen zukünftig sehr hoch ausfallen und den Kreishaushalt stark belasten. Er betonte, dass eine anständige Versorgung der Bürger unbedingt sichergestellt sein muss, plädierte aber auch dafür, die Gelder sinnvoll einzusetzen.

 

Das Schlusswort übernahm der FW-UW Kreisvorsitzende und stellvertretender Landrat, Andreas Danzer. Er wünschte allen Anwesenden noch ein gutes, neues Jahr und bedankte sich bei den Traunreutern für die jahrelange Organisation dieser großartigen Veranstaltung. Im nächsten Jahr werde man nach Absprache diese Veranstaltung in Chieming durchführen, kündigte Danzer an.




Klaus Ritter, Paul Obermeier und Konrad Unterstein bei Gesprächen
Die Veranstaltung war sehr gut besucht
Die Geschwister Kainzmeier sorgten für Unterhaltung
Bürgermeister Klaus Ritter
Vorsitzender Kai Holger Seidel