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Neuigkeiten vom Ortsverband:

Besuch der Landesdelegiertenversammlung in Essenbach -

Wir waren mit unserem Vorsitzenden Kai-Holger Seidel, Josef Blank, Matthias Bauregger und Reinhard K... [mehr] 

Stadträte bei der Essensausgabe engagiert -

Viel los war am vergangenen Wochenende auf dem Traunreuter Rathausplatz. Das Familienherbstfest lockte ... [mehr] 

Großer Festakt im k1 -

Um das Jubiläum der Städtepartnerschaften gebührend zu feiern, gab es am vergangenen Samstag im k1 ... [mehr] 


Neue Anträge der Fraktion:

19.01.18 Abschaffung der Straßenausbaubeitragsatzung -

Erneuter Antrag zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge... [mehr] 

04.12.17 Planungsmittel zum Ausbau der Frühlinger Spitz Straße -

Planungsmittel zum Ausbau der Frühlinger Spitz... [mehr] 

21.10.17 Anfrage über die Vorgehensweise zur Umsetzung Radwegekonzept -

Anfrage Radwegekonzept... [mehr] 



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17.03.17 Digitale Einkaufsstadt

Digitale Einkaufsstadt - Handel im Wandel

Wirtschaftsbeirat diskutiert moderne Marketingskonzepte

Die Wirtschaft brummt in fast allen Bereichen wie Industrie, Dienstleistung sowie Handwerk und die Tourismusbranche ist gut ausgelastet. Aber der stationäre Handel, also die ortsansässigen Handelsgeschäfte, die kämpfen gegen den Online Handel. Es gibt Leerstände von Ladenflächen in den Innenstädten, auch in Traunreut, so Wirtschaftsreferent Ernst Biermaier. In der ersten Wirtschaftsbeiratssitzung im Jahr konnte Biermaier die Vertreter der Wirtschaftsbereiche Handel, Industrie, Handwerk , Dienstleistung und Tourismus begrüßen. Könnten wir als „Digitale Einkaufsstadt“ das regionale Kaufverhalten besser beeinflussen und so dem Online-Handel mehr entgegensteuern, so die eingangs gestellte Frage des Wirtschaftsreferenten an die Mitglieder. Es muss versucht werden, regional und vor Ort diesem Trend entgegen zu halten. Eingeladen zu dieser Veranstaltung hatte Biermaier als Referenten den Geschäftsführer der Firma Pavem, Norbert Bock. Die Digitalisierung verändert unser Verhalten grundlegend. Das betrifft auch den Handel in unseren Städten, so Bock. Immer mehr Menschen informieren sich und bestellen auch über Internet. Der Kunde ist informierter denn je so die Aussage von Bock. Dazu haben wir ein Projekt entwickelt das als „Digitale Einkaufsstadt“ zu bezeichnen ist. Außerdem können sich alle Wirtschaftsbereiche wie Handel, Handwerk, Industrie, Dienstleistung, Tourismus und selbst die Stadt mit ihren städtischen Einrichtungen und Veranstaltungen auf einem „Traunreuter Portal“ darstellen. Wir müssen mehr tun als das Normale und vor allem gemeinsam, so Bock. Erlebnisse und Trends müssen eine positive Einkaufs-Atmosphäre schaffen. Dazu gehört auch sich mittels Smartphone über Geschäfte, über Firmen, über Produkte in der Stadt zu informieren. Norbert Bock präsentierte den Teilnehmern sein Konzept einer Digitalen Einkaufsstadt. Dieses Konzept beinhaltet zwei Produkte, so Bock. Ein Online Portal als Digitales Schaufenster von Traunreuter Firmen und der Stadt. Hierbei werden mittels lokaler Online Plattform alle teilnehmenden Firmen aktuell präsentiert. Wir müssen, so Bock, dem Wandel der Einkaufsgewohnheiten regional und lokal gerechter werden um den Anschluss nicht zu verlieren. Bock untermauerte seine Forderungen mittels dramatischem Zahlenmaterial. Der überregionale Online Handel hat bereits einen Marktanteil von zwanzig Prozent erreicht. Die Umsatzverluste des stationären Handels weisen seit dem Jahr 2000 ca. vierzig Prozent aus. Diese Entwicklung beschleunigt sich von Monat zu Monat. Am stärksten betroffen von den dargestellten Bereichen ist der Handel. Dem positiven Trend „Produkte aus der Region“ betreffen vor allem Lebensmittel aus der Direktvermarktung. Beim Internethandel spielen verstärkte Umweltbelastungen und verursachte Verkehrsinfarkte auch durch zusätzlich mehrmalige Rücksendungen längst beim Verbraucher keine Berücksichtigung mehr. Wir müssen deshalb das Internet , so Bock, als lokalen und regionalen Marktplatz schnell und konzentriert nutzen. Bock berichtete auch über die Auslosung des Staatsministerium für Wirtschaft in 2016 von Städten mit Digitalen Konzepten. So ist Altötting seit einem halben Jahr Online. Die Stadt Coburg wurde als erster Preisträger vom Staatsministerium als Digitale Einkaufsstadt ausgezeichnet. Das Ziel für Traunreut sollte lauten: „ Gemeinsam Online“. Als zweites Produkt stellte Bock die Möglichkeit der modernen Werbung mittel Videowänden vor. Diese sollten an exponierten Stellen im Stadtgebiet Traunreuter Firmen präsentieren. So kann modernes Marketing mit der verfügbaren Technik genutzt werden um lokale und überregionale Aufmerksamkeit, Interesse und ein positives Image für die gesamte Stadt zu erzeugen um das Kaufverhalten zu verändern. In der anschließenden rege geführten Diskussion wurde die Notwendigkeit und Dringlichkeit der Thematik als positiv bewertet. Auch von der Industrie und der Tourismussparte wurden diese Einsatzmöglichkeiten positiv beurteilt. Der Handel verwies auf die Finanzierbarkeit. Die Kosten können nur im begrenzten Maße verkraftet werden, so ein Vertreter des Handels. Wichtig für Traunreut ist auch der Erhalt von Arbeitsplätzen. Einig waren sich die Teilnehmer einen Informationsabend für alle Traunreuter Firmen mit diesem Thema zu organisieren. Dies sollte dann künftig Aufgabe des neuen Stadtmanagers sein. Biermaier appellierte abschließend an die Mitglieder des Wirtschaftsbeirates alle Anstrengungen zu unternehmen um eine möglichst hohe Kaufkraftquote in Traunreut zu erzielen.