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08.03.18 Wo drückt der Schuh

Aktuelle Stadtthemen auf FW Veranstaltung präsentiert

„Wo drückt der Schuh“, hieß es wieder bei den Freien Wählern Traunreut und sie richteten diese Frage diesmal im Chinarestaurant Leong in der Traunreuter Kernstadt an die Bevölkerung. Dabei kamen die Themen Kindergartenbau, Straßenbau, Wohnungsbau, Munapark und die Landwirtschaft im Stadtgebiet zur Sprache.

 

Fraktionsvorsitzender Konrad Unterstein freute sich über das rege Interesse und durfte einige Besucher zu Beginn der Veranstaltung begrüßen. Anfangs stellte Unterstein aktuelle Themen vor. So zeigte er eine Studie des geplanten Kindergartens an der Kolpingstraße und stellte kurz das dazugehörige Raumkonzept vor. Ebenso ging der Fraktionsvorsitzende auf die Fridtjof-Nansen-Straße ein und gab an, dass in wenigen Wochen die Umbau- und Sanierungsarbeiten beginnen sollen. Da man bereits beim Thema Straßenbau war, wurden auch gleich Fragen zur Kantstraße durch Bürgermeister Klaus Ritter beantwortet. Das Stadtoberhaupt stellte das Konzept vor und beantwortete die Fragen zur Straßenbreite, Parkflächen und den Kreisverkehr an der Einmündung zur Eichendorffstraße. Ein weiterer Diskussionspunkt im Bereich Straßenbau war die zukünftige Ostumgehung. Hierzu zeigte Konrad Unterstein die möglichen Arbeits- und Bauphasen sowie die möglichen Trassenführungen. Er betonte dabei aber auch, dass es sich hierbei nur um Studien handle und im Stadtrat keinerlei Beschlüsse dazu gefasst wurden. Einig zeige sich der Stadtrat allerdings in der Tatsache, dass dieses Projekt vorangetrieben werden soll, so Unterstein in seinen Ausführungen. Enttäuscht zeigte er sich, dass im Stadtrat der FW- Antrag für die Einstellung von Planungsmitteln zur Sanierung der Frühlinger Spitz Straße abgelehnt wurde. „Unsere Fraktion hält den Ausbau der Straße für unumgänglich, da sie ziemlich schmal, unübersichtlich, defekt und für Fußgänger und Radfahrer auch gefährlich ist.“

Der zweite große Themenblock, der zu Diskussionen führte, beinhaltete den Wohnungsbau. Hierzu kamen viele Fragen zu den verschiedensten Baugebieten. Im Baugebiet „Traunfeld“ in Stein an der Traun, bei dem eine Erweiterung nur mit einer zweiten Erschließungsstraße möglich gewesen wäre, scheitert nun an den Grundstücksverhandlungen. Nachdem sich nun das staatliche Bauamt und die deutsche Bahn mit den Planungen einverstanden zeigten, ist es schade, dass so manch ein Grundstückseigentümer nicht mitmache, erklärte Unterstein. Zwangsmaßnahmen sehe er aber für unverhältnismäßig und somit bleibt die Fläche für landwirtschaftliche Zwecke im Flächennutzungsplan.

Ebenfalls als landwirtschaftliche Fläche wird das Abdecker Feld in St.Georgen zukünftig gewidmet sein bis auf eine kleine Restfläche. Hier lehnte der Stadtrat mehrheitlich die Planungen auf Grund der Verkehrssituation ab. „Der Kompromiss, dass alle nur rechts abbiegen dürften, mit dem unsere Fraktion gut hätte leben können, wurde leider nicht mitgetragen. Was mich hier ärgert ist, dass wir hier eine gute Möglichkeit liegen lassen, dringend benötigten Wohnraum zu schaffen und ich ein paar Tage später den Vorwurf in der Zeitung lesen muss, dass unser Bürgermeister es nicht schafft Baugebiete auszuweisen. Und das von einer politischen Gruppierung, die hier eine ablehnende Haltung zeigte, noch widersprüchlicher kann man nicht handeln“, stellte der Fraktionsvorsitzende fest. Positiv sehe Unterstein aber die Entwicklungen im Baugebiet Stocket. „Hier gibt es ja bereits einen groben Entwurf und es ist wichtig, dass bald ein beschlussfähiger Bebauungsplan vorgestellt wird. Dann können bis zu 100 Wohneinheiten entstehen. Es ist nur wichtig, dass auch an den Geschosswohnungsbau gedacht wird, um dem Angebot für alle gerecht zu werden und die Fläche gut zu nützen bzgl. des Flächenverbrauchs.“

Im weiteren Verlauf ging Unterstein auf Nachfrage auf den Munapark ein.

Das Bauvorhaben stehe nicht nur wegen der Situation der Geschäftsflächen auf der Kippe, so wie es jetzt gern in der Öffentlichkeit dargestellt wird, sondern der Stadtrat hält an seinem Plan, hier Wohnfläche zu schaffen, fest. Uns wird immer wieder vorgehalten nicht nur an die Geschäftswelt sondern auch an Wohnungen zu denken. Aber genau das war eines der größten Punkte worüber man mit dem Investor nicht übereinkam. Dieser überraschte uns in der Sitzung mit neuen Plänen die mit unseren Vorstellungen nicht mehr viel gemeinsam hatte. Da es sich um eine für Traunreut sehr wertvolle Fläche handle, setzten wir uns aber weiterhin für unser Konzept ein und geben uns nicht mit der Vorstellung zufrieden. Hier müssen zwingend Wohnungen entstehen! Ein weiterer wichtiger Punkt ist hierbei, dass außer Zeit noch nichts verloren wurde.

Eine weitere Wortmeldung betraf die jüngste Entscheidung bzgl. der Bewirtschaftung der städtischen Flächen. Der Besucher akzeptierte zwar die Entscheidung des Stadtrats wollte allerdings noch einmal seinen Standpunkt darlegen.

Am Ende der Veranstaltung stellte der Fraktionsvorsitzende noch den Stand des Volksbegehrens der FREIEN WÄHLER Bayern zur Abschaffung der Straßenausbaubeitragsatzung und die eventuellen nächsten Schritte vor. „Wir haben in Traunreut rund 1400 Unterschriften sammeln können. Hier sind auch die Leute aus den umliegenden Gemeinden enthalten. Das Interesse und die Diskussionen an unseren Infoständen war sehr groß, wir verbuchen das erzielte Ergebnis als vollen Erfolg“, berichtete er. Die Unterschriftenlisten befinden sich derzeit in der Stadtverwaltung zur Überprüfung und werden dann eingereicht werden.

Konrad Unterstein bedankte sich bei allen Anwesenden für die regen Diskussionsbeiträge bevor er den offiziellen Teil des Abends schloss.

Fraktionsvorsitzender Konrad Unterstein und Bürgermeister Klaus Ritter informierten über aktuelle Themen